St. Georgenberg im Inntal

Der Wallfahrtsort St. Georgenberg (links) und Stift Fiecht, im Inntal (rechts)

Um die Mitte des 10. Jahrhunderts soll sich Rathold von Aibling als Einsiedler in eine Höhle gegenüber dem heutigen Georgenberg zurückgezogen haben. Namensgebend für den Georgenberg war St. Georg, der Kirchenpatron von Aibling (Bad Aibling, Landkrei Rosenheim, Oberbayern).
http://de.wikipedia.org/wiki/Abtei_St._Georgenberg-Fiecht#Die_beiden_Kir...

Durch Kaiser Heinrich IV. soll die Reliquie des Hl. Georg an das Kloster St. Georgenberg gekommen sein, was in der Folgezeit ein reges Wallfahrtswesen bedingte.
https://www.st-georgenberg.at/geschichte-1.html

Datei:Georgenberg, Henry IV and Reginbert praying at the foot of Georgenberg ('Pergamentcodex' before 1704).jpg

Allegorie: Heinrich IV. und Reginbert am Georgenberg. (Archiv Fiecht, vor 1704)

Der römisch-deutsche Kaiser Heinrich IV. und der Bischof von Brixen Reginbert beten gemeinsam am Fuße des Georgenbergs. Über dem Kloster die Heiligen Georg*), Benedikt und Jakobus.
Heinrich IV. gewährte dem Kloster St. Georgenberg im Jahre 1097 einige Schenkungen. Das Kloster wurde ca. (bzw. vor) 1138 wurde von Reginbert in eine Benediktinerabtei umgewandelt. In Wahrheit trafen Heinrich und Reginbert nie zusammen.
Der "Pergamentcodex" wurde vor 1704 geschaffen und stellt die Klostergebäude der damaligen Zeit ziemlich genau dar.

*) Zusammen mit dem Drachen, dieser kam also ebenfalls in den Himmel !