St. Georg - Kurzbiographie

Tragbare St. Georgs-Ikone, Katharinenkloster, Sinai (13. Jh.)

 

Sein Vater stammt aus Kappadokien, seine Mutter aus Palästina. Er war Militärtribun oder Chiliarch (das heißt, ein Kommandeur von tausend Soldaten), erfolgreich im Kampf und für seinen Mut hoch geehrt. Als er erfuhr, dass der Kaiser Diokletian eine Christenverfolgung plante, trat Georg öffentlich vor dem Kaiser und beschuldigte ihn einer verwerflichen Vorgangsweise. Nachdem nichts ihn von seinem unerschütterlichen Bekenntnis abbringen konnten, wurde er unsäglichen Martern unterworfen, die er mit größter Tapferkeit bestand und durch seinen Glauben und seine Liebe zu Christus überwand. Die Wunderzeichen, die sein Martyrium begleiteten, führten viele Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit, darunter auch Königin Alexandra, die Frau des Diokletian. Georg wurde schließlich in 296 in Nikomedia enthauptet.

Sein Diener brachte die sterblichen Überreste Georgs von Nikomedia nach Palästina, und zwar nach Lydda, der Heimatstadt seiner Mutter, wo in der Folge eine Kirche errichtet wurde, die dem Hl. Georg geweiht war. Die Überführung der Reliquien des Heiligen in die Kirche von Lydda wird am 3. November gefeiert. Der Festtag der Heiligen Königin Alexandra ist der 21. April. Wenn der St.Georgstag (23. April) mit dem Osterfest zusammenfällt oder vor diesem liegt, wird das Fest des Hl. Georg am Ostermontag gefeiert.

Quelle: www.johnsanidopoulos.com/2012/04/saint-george-resource-page.html